Der Bauträger Numark hat nach eigenen Angaben mit dem Bau des Wohnkomplexes Spark City in der Giorgi-Danelia-Straße 63 im Tifliser Stadtteil Saburtalo begonnen, wie Commersant berichtet. Geplant sind neun fünfgeschossige Gebäude rund um einen gemeinsamen Park. Zum Konzept gehört ein Zahlungsmodell, bei dem Käufer den größten Teil des Kaufpreises erst bei Fertigstellung überweisen.
Neun Wohngebäude rund um einen Park
Nach den Unternehmensangaben soll die erste Bauetappe 2028 fertig werden. Der Abschluss des gesamten Projekts ist für Ende 2029 vorgesehen. Den Masterplan entwickelte das Schweizer Architekturbüro Christ & Gantenbein gemeinsam mit ANDS, die Detailarchitektur stammt von NS Studio.
Wie auch Marketer.ge berichtet, entfallen nach der Projektplanung 24.000 m² auf die Gebäude und 57.000 m² auf Grün-, Erholungs- und Gemeinschaftsflächen. Zu diesen Außenflächen gehören neben bepflanzten Bereichen auch Wege und weitere gemeinschaftlich genutzte Anlagen. Vorgesehen sind ein autofreier Park, Spielplätze, Padelplätze und ein Schwimmbad mit offener Terrasse.
Hinzu kommen eine Tiefgarage, Erdgeschosswohnungen mit eigenem Garten, terrassenartige Balkone und Penthäuser mit bis zu 4 m Deckenhöhe. Die Projektwebsite nennt Wohnungen ab 40 m², der Vorverkauf läuft. Damit verbindet Spark City die einzelne Wohnung mit einem Wohnumfeld, das Raum für Bewegung, Begegnung und Erholung bietet.
70 % des Kaufpreises erst bei Fertigstellung
Besonders interessant ist der angekündigte Zahlungsplan. Laut den Unternehmensangaben bietet Numark eine zinsfreie interne Ratenzahlung an:
- 20 % des Kaufpreises als Anzahlung
- Weitere 10 % während der Bauzeit
- Die verbleibenden 70 % bei Fertigstellung Ende 2029
Bis zum Abschluss der Bauphase zahlen Käufer damit insgesamt 30 %. Der größere Teil ihres Kapitals bleibt während des Baus verfügbar. Für die eigene Finanzplanung rückt dadurch die Schlusszahlung in den Mittelpunkt: Zu diesem Zeitpunkt muss der überwiegende Teil des Kaufpreises bereitstehen.
Was bedeutet das für Käufer und Investoren?
Aus unserer Sicht liegt der Reiz des Projekts im Zusammenspiel von niedriger Bebauung, gemeinschaftlicher Infrastruktur und später Hauptzahlung. Wer selbst einziehen möchte, erhält ein Konzept, bei dem sich der Alltag über die Wohnung hinaus in Gärten, Sportbereichen und gemeinsamen Außenräumen abspielen soll. Für die langfristige Vermietung bieten solche Angebote Anknüpfungspunkte, um künftige Bewohner anzusprechen.
Beim Vergleich zählen deshalb neben dem Wohnungspreis auch den Übergabestandard, den Fertigstellungstermin der Gemeinschaftsanlagen und die späteren Betriebskosten. Beim Zahlungsplan zählt insbesondere, welches vertraglich definierte Ereignis die Schlusszahlung auslöst. So lassen sich Wohnqualität und finanzieller Aufwand gemeinsam bewerten. Angaben zu Preisen, zur Zahl der Wohnungen und zur Baugenehmigung enthalten die bisherigen Berichte nicht, sie gehören vor einem Kauf zu den ersten Fragen an den Bauträger.
Für den Standort Tiflis erweitert ein solches Quartier die Auswahl an Wohnformen. Internationale Architektur und wohnungsnahe Freizeitangebote bringen zusätzliche Qualität in die Stadtentwicklung. Darin sehen wir einen wichtigen Baustein für Georgiens Attraktivität als Wohn- und Investitionsstandort.
Unser Fazit
Mit Spark City nimmt in Tiflis ein Wohnprojekt Gestalt an, das Park, Nachbarschaft und Architektur zusammenführt. Der Zahlungsplan ergänzt dieses Konzept um mehr finanziellen Spielraum während der Bauzeit. Wir sehen darin einen konstruktiven Impuls für Georgiens Immobilienmarkt: Investitionen in lebenswerte Quartiere stärken langfristig die Anziehungskraft des Standorts und schaffen eine gute Grundlage für die Wertentwicklung von Immobilien.



